Ensemble

Die mehrfach ausgezeichnete transnationale Performancegruppe Hajusom (u.a. Preisträger Berliner Festspiele 2015 u. 2001, Max Brauer Preis der Alfred Töpfer Stiftung 2014, Innovationspreis Fonds Soziokultur 2012) entwickelt seit 1999 mit Künstler*innen unterschiedlicher Genres zahlreiche, innovative Formate zu Themen wie Globalisierung und Transkulturalität, Kolonialismus, Migration und Flucht. Zahlreiche, innovative und preisgekrönte Formate sind in kollektiven Arbeitsweisen mit einem kontinuierlichen künstlerischen Team vor Ort und wechselnden externen Künstlerinnen entstanden.

Etwa einmal pro Jahr wird die Uraufführung einer neuen Produktion auf Kampnagel/Hamburg, Hajusoms langjähriger Koproduktionspartner, gefeiert – bevor sie auf Gastspielreise geht. Dutzende renommierte Künstlerinnen, darunter Jimi Tenor, Ashraf Sharif Khan und das Ensemble Resonanz, haben mit Hajusom auf großen Bühnen im In- und Ausland performt.

Aktuelles künstlerisches Team

Team

Ensemble Hajusom

Arman Marzak | Inge Matida Jabbie | Jasper Friedrich Tegtmeyer | Leonie Götz | Katalina Götz | Isaac Lokolong | Mohadeseh Salehinasab | Stanley Dennis Robert Ebhodaghe

Team Jump into the Void

Künstlerische Leitung + Performance JAJAJA (Iris Minich & Arvild J. Baud)
Choreografie Cliff Tin Yeung Huen
Dramaturgie Fernanda Ortiz
Bühnenbild JASCHA&FRANZ (Jascha Kretschmann, Franz Töhricht)
Kostümbild Sven Diestel
Musik Viktor Marek
Art Director Melike Bilir
Produktionsleitung N.N. / Lena Carle
Assistenz der künstlerischen Leitung Florencia Lasch
Kostümassistenz Macaya Matida Jabbie
Controlling Bernd Kroschewski
Grafik & Dokumentation studio other types / Thea Seddig
Presse und Öffentlichkeitsarbeit Hark Empen
Ehrenamt Jasper Friedrich Tegtmeyer

Bisherige Projekte & Kooperationen

Dutzende renommierte Künstler*innen, darunter Jimi Tenor, Ashraf Sharif Khan und das Ensemble Resonanz, haben mit Hajusom auf großen Bühnen im In- und Ausland performt.

Das Kollektiv ist international vernetzt: Musiker*innen und Theaterleute aus aller Welt reisten 2004 zum Play-Mas-Festival an, 2012 fand ein Puppenbau-Workshop zwischen Berlin und Bamako statt, 2014 entstand eine Kooperation mit dem Eco-Art-Projekt Jardin Silmandé in Ouagadougou, die bis heute fortbesteht, und 2019 wurde die Zusammenarbeit mit dem OTHNI Laboratoire/Kamerun aufgenommen.

Zuletzt entstand eine Zusammenarbeit mit den Sänger*innen und Künstler*innen Souers Doga aus Ouagadougou/Burkina Faso.

Mitmachen

Nach der Premiere von JUMP INTO THE VOID am 24. Oktober 2024 auf Kampnagel wird es 2025 wieder die Möglichkeit geben, Teil des Ensembles zu werden. Wir laden dich herzlich ein! Melde dich gerne bei uns! Das Ensemble probt wöchentlich.

Klassenreise Festival

Aktionen zu sozialer Herkunft

What's classy if you´re rich, what's trashy if you´re poor? - Wann sind ein paar aufgelöste Schuhe, Löcher in den Hosen eine Modeerscheinung, ein Trend und kulturelle Aufwertung, wann sind sie ein Symbol für Armut? Oder auch, wann ist prekär zu leben mehr eine performative Haltung als materielle Realität, die sich im Kunst- und Kulturbetrieb etabliert hat? 

Weitere Infos & Programm: klassenreise.hajusom.com

Zwar gibt es in den letzten Jahren mehr und mehr Transparenz – wenn auch nicht genug – über Geld, Machtstrukturen und Arbeitsbedingungen, doch trotzdem scheinen sich Ungleichheiten aufgrund von sozialer Herkunft nur langsam und zäh an die Oberfläche zu bewegen, geschweige denn aufzuweichen. Der Begriff „Klassismus“ markiert unterschiedliche Formen von Ausgrenzung und Diskriminierung in Bezug auf Klassenherkunft oder Zugehörigkeit. Klasse prägt nicht nur finanzielle Möglichkeiten, sondern auch Sprache, das Auftreten, einen Habitus, und Zugehörigkeit. Sie entscheidet darüber, welche Räume Menschen betreten können und wie man sich dort aufgehoben fühlt. Wer die kulturellen Codes kennt, meist durch eine bereits dort verortete Sozialisation, bewegt sich wie selbstverständlich durch Kunst- und Kulturinstitutionen. Wer sie nicht kennt, bleibt oft außen vor. Und genau diese Mechanismen von Ausschluss und Abwertungen gilt es aufzudröseln und damit angreifbar zu machen. 

Die Klassenreise – Aktionen zu sozialer Herkunft versucht mithilfe von unterschiedlichen aktivistischen, wissenschaftlichen und künstlerischen Veranstaltungsformaten das Feld struktureller, klassistischer Ungleichheiten aufzufächern. Das Programm findet über vier Wochen von Mitte April bis Mitte Mai an verschiedenen Kulturorten in Hamburg statt und umrahmt u.a. den Tag der Arbeit am 1. Mai sowie den Protesttag für Inklusion der Aktion Mensch. Von Ausstellungen, Performances, einem Filmprogramm, Workshops und Vorträgen ergeben sich partizipative sowie informative Momente des Austausches und Miteinanders. Im Versuch eine Reise zu begehen, entlang unsichtbarer Grenzen, materieller Verhältnisse und auf den Spuren unterschiedlicher künstlerischer sowie politischer Strategien.  

Klassenreise. Aktionen zu sozialer Herkunft ist ein Projekt von Hajusom e.V. in Hamburg. Gefördert von der Postcode Lotterie Förderung, Aktion Mensch, der Haspa Materialförderung und der Hamburgischen Kulturstiftung.

Dauer

16.04. – 16.05.

Body practice: Scar tissues

Stitched Connections

Chto Delat Urban Mending Lab: Stitched Connections

Exhibithion Opening: 19:00 - 22:00 h

Participants:
Egana Dzhabbarova, Mariya Gyurova, Leonid Kharlamov, Nikita Kotlyar, Alexey Markin, Taisiia Sapurina, Olga Tsaplya Egorova, Genia Loginova, David Osaodion Odiase, Azadeh Rahbar, Dmitry Vilensky, Kseniya Vidyaykina, Sven Hünemörder, Symenica

Curator of the program:
Dmitry Vilensky

Performance "Beneath the concrete skin" created by Vera Shchelkina (choreography), Maria Markina (music direction, performance) and participants. Fashion show at the opening "Jacke wie Hose" by Genia Loginova

26.04.: Concert, 18:00
Friedrich Merzbow band plays emigrant noise

03.05.: Screning and discussion, 19:00
Angelina Davydova talkshow «The Urban Middle Way»

09.05.: Lecture perfromances, 19:00
David Osaodion Odiase and Egana Dzhabbarova

12.05.: Hier und Jetzt, 19:00
Is repair possible? Discussion around the performance and film

16.05.: Working class karaoke*, 19:00  
and closing assembly with working class dance
*in the framework of «Klassenreise. Aktionen zu sozialer Herkunft» project

Urban Mending Lab began its activities in January 2026. Over the course of four intensive months, the Lab has initiated a series of four workshops that have shaped its conceptual direction: Body Practice: Scar Tissues; Songs of Repair and Catastrophe; Mending and Reweaving of Clothes; and Urban Narratives.

Each workshop has fostered its own community, developing distinct practices and shared processes with participants. This interim exhibition offers a moment to open these processes to the public. The project deliberately foregrounds incompleteness, inviting visitors to engage with an open question: what kind of visual and performative language is possible today for addressing complex, often contradictory realities of the city which demands intervention of communities and repair?

The exhibition brings together both collective expressions emerging from the Lab and individual projects by participants. Most of works remain in progress, as a sketches for the future realization. We also make an exhibition premier of the project "Here – Now –  Everyone" which was realized by many current participants of the Lab as a performative intervention in August 2025.

Over the course of a month, the exhibition will continuously evolve, activating the space through an extensive public program. This includes lectures, performances, screenings, discussions, open workshops, karaoke seminars, assemblies, and concert. The format reflects Hamburg's vibrant culture of critical artistic exchange, where artistic practice intersects with social inquiry and collective experimentation.

Alongside participants of the Urban Mending Lab, the program also features invited collaborators — artists, researchers, and practitioners who share a commitment to exploring processes of repair, care, and transformations in contemporary urban life.

Urban Mending Lab positions itself as an open platform: a space for learning, assembling, practicing and reweaving connections between bodies, situations and narratives. We consider this interim exhibition marks as a public invitation to take part in shaping what comes next.

with the support of BKM Hamburg

Dauer

24.04. 19:00 – 16.05. 22:00

Supported By

Weitere Informationen zum Workshop findet Ihr hier: Workshops & Kurse

Hallo: Hajusom Radio

Radio LAB

Gemeinsam mit dem HALLO: Radio erforschen wir die Möglichkeiten des Sendens: Was möchte ich hören und was möchte ich erzählen? Was sagen die Menschen aus meinem Umfeld oder aus meinem Viertel? Welche Klänge können wir auf der Straße aufnehmen und welche Musik passt dazu? Wir führen Interviews, produzieren kleine Podcasts, gehen raus auf die Straße und machen Tonaufnahmen und lernen dabei über Audiotechnik und wie das Produzieren und Moderieren einer Radiosendung funktioniert. Abschließend gehen wir gemeinsam auf Sendung, die dann auf halloradio.net ausgestrahlt wird. 

Anmeldungen jederzeit: info@hajusom.de

Dauer

01.01. – 31.12.

Supported By

Weitere Informationen zum Workshop findet Ihr hier: Workshops & Kurse

Hip Hop mit Can & Jenny

G.CONNECTION mit Can Gülec & Jenny Love Meyer

Das Angebot richtet sich an junge Menschen mit Migrations- oder Fluchterfahrung zwischen 16 und 25 Jahren. Die Teilnahme ist kostenlos. Bei diesem LAB erlernst Du die Basics des Hip Hop Tanzes. Nach dem Motto Each One Teach One kannst du hierbei deine Skills, Knowledge und Attitude austauschen und erweitern. Darüber hinaus werden die Teilnehmenden für gelegentliche Auftritte auf verschiedenen Bühnen vorbereitet.

Zeit: Dienstag von 17:00 - 19:00 Uhr.

Anmeldung und weitere Infos: info@canguelec.de / info@hajusom.de

Dauer

01.01. – 31.12.

Weitere Informationen zum Workshop findet Ihr hier: Workshops & Kurse

Artworkshop HH

Kunstworkshop

Artworkshop HH ist seit 2022 in Hamburg. Das Projekt unterstützt Kinder und Jugendliche mit Flucht oder Migrationsgeschichte. Es gibt kostenlose Kunstworkshops auf Deutsch und Ukrainisch und Russisch und Englisch. Kinder und Jugendliche von 5 bis 18 Jahren arbeiten kreativ mit Kunst, Musik und Bewegung. Sie zeichnen, tanzen und gestalten große abstrakte Werke. Der Kurs ist offen und mehrsprachig – auf Deutsch, Englisch, Ukrainisch und Russisch. Die Klassen finden ein- bis zweimal pro Wochenende statt. Jede Einheit ist neu und wird von wechselnden Künstlerinnen, Tänzerinnen und Schauspielerinnen geleitet. Leitung: Bardia Esmaeilloo. Künstler aus dem Iran und in Hamburg. Er studiert an der HFBK.
Alisa Sizykh. Ukrainische Künstlerin und Filmregisseurin in Hamburg.

Anmeldung
artworkshops.hamburg@gmail.com

Dauer

25.04 11:00 – 13:00

Supported By

Weitere Informationen zum Workshop findet Ihr hier: Workshops & Kurse

Artworkshop HH

Kunstworkshop

Artworkshop HH ist seit 2022 in Hamburg. Das Projekt unterstützt Kinder und Jugendliche mit Flucht oder Migrationsgeschichte. Es gibt kostenlose Kunstworkshops auf Deutsch und Ukrainisch und Russisch und Englisch. Kinder und Jugendliche von 5 bis 18 Jahren arbeiten kreativ mit Kunst, Musik und Bewegung. Sie zeichnen, tanzen und gestalten große abstrakte Werke. Der Kurs ist offen und mehrsprachig – auf Deutsch, Englisch, Ukrainisch und Russisch. Die Klassen finden ein- bis zweimal pro Wochenende statt. Jede Einheit ist neu und wird von wechselnden Künstlerinnen, Tänzerinnen und Schauspielerinnen geleitet. Leitung: Bardia Esmaeilloo. Künstler aus dem Iran und in Hamburg. Er studiert an der HFBK.
Alisa Sizykh. Ukrainische Künstlerin und Filmregisseurin in Hamburg.

Anmeldung
artworkshops.hamburg@gmail.com

Dauer

26.04 11:00 – 13:00

Supported By

Weitere Informationen zum Workshop findet Ihr hier: Workshops & Kurse

Artworkshop HH

Kunstworkshop

Artworkshop HH ist seit 2022 in Hamburg. Das Projekt unterstützt Kinder und Jugendliche mit Flucht oder Migrationsgeschichte. Es gibt kostenlose Kunstworkshops auf Deutsch und Ukrainisch und Russisch und Englisch. Kinder und Jugendliche von 5 bis 18 Jahren arbeiten kreativ mit Kunst, Musik und Bewegung. Sie zeichnen, tanzen und gestalten große abstrakte Werke. Der Kurs ist offen und mehrsprachig – auf Deutsch, Englisch, Ukrainisch und Russisch. Die Klassen finden ein- bis zweimal pro Wochenende statt. Jede Einheit ist neu und wird von wechselnden Künstlerinnen, Tänzerinnen und Schauspielerinnen geleitet. Leitung: Bardia Esmaeilloo. Künstler aus dem Iran und in Hamburg. Er studiert an der HFBK.
Alisa Sizykh. Ukrainische Künstlerin und Filmregisseurin in Hamburg.

Anmeldung
artworkshops.hamburg@gmail.com

Dauer

17.05 11:00 – 13:00

Supported By

Weitere Informationen zum Workshop findet Ihr hier: Workshops & Kurse

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